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Bericht Schwarzwildgatter 27. & 28. September 2014

Am 27. Und 28. September 2014 fanden wieder 2 Übungstage im Schwarzwildgatter Louisgarde bei Bernsfelden in der Nordöstlichsten Ecke von Baden Württemberg, direkt an der Landesgrenze zu Bayern statt. Diese Übungstage wurden von Mischa Harsch, dem Regionalbeauftragten der Gruppe Süd, für die Mitglieder des Deutschen Brackenvereins organisiert.
Früh um 9 Uhr trafen die Übungsteilnehmer und ihre Hunde am Gatter in Louisgarde ein und erhielten zuerst eine kleine Einführung zum Schwarzwildgatterbetrieb. Nach Erledigung der Formalitäten und der Einteilung der Hunde auf die 2 Gatter startet der diesjährige Übungstag.
3 Brandelbracken, 5 Steirische Rauhaarbracken, 1 Deutscher Wachtelhund und 1 Westfalenterrier nutzten am ersten Tag die Möglichkeit sich mit den Wildschweinen im gatter-louisgardeSchwarzwildgatter auseinander zu setzen. Diejenigen Hunde, die bisher noch keine Erfahrungen am Schwarzwild oder bereits negative Erfahrungen gesammelt hatten, wurden ins obere Gatter zu den beiden Überläufern geschickt. Die wartenden Hundeführer konnten als Zaungäste teilweise mittels Sichtkontakt, aber stets durch die Art und Intensität des Lautes unserer Bracken, die Arbeit des jeweiligen Hundes im Gatter verfolgen. Dadurch stieg auch die Spannung bei den wartenden Hunden und Hundeführern. Zu Frieda, der älteren und erfahrenen Bache, durften der nur diejenigen Hunde, welche schon Erfahrung am Schwarzwild hatten. Die Hundeführer in der Warteschleife konnten sich als Gatterzaungäste köstlich amüsieren, wenn „Frieda“ sich wieder mal im dichten Unterholz verdrückte um den Hunden das Finden möglichst schwer zu machen. Selbst wenn der Hund „Frieda“ gefunden hatte sah „Frieda“ sich nicht genötigt sich zu Bewegen. Dann war der Einsatz von Beiden: Gattermeister und Hundeführern gefragt, um Frieda auf Trab zu bringen. „Frieda“ quittierte dies dann auch mit kurzen Attacken auf den sie verfolgenden Hund. Unsere Bracken ließen sich davon nicht sehr beeindrucken und setzten nach kurzen Ausweichmanövern sofort wieder nach. Besonders erfreulich war, dass unsere Hunde, ohne sich selbst zu gefährden, arbeiteten. Nach fünf Minuten intensiver Arbeit am Wild war dann auch meist wieder schon wieder Schluss.
Dank der guten Organisation ging alles flott über die Bühne, so dass bereits kurz nach Mittag alle Hunde und ihre Besitzer ihren Besuch beim Schwarzwild abgeschlossen hatten. Bei der anschließenden Besprechung der absolvierten Einsätze gab Gattermeister Joachim Göller den interessierten Hundeführern noch wertvolle Tipps, für die weiterführende Arbeit unserer Hunde am Schwarzwild mit auf den Weg.
 „Frieda“ verfolgte den Vortrag des Gattermeisters von der anderen Zaunseite aus, was unsere Hunde gleich wieder in Jagdlaune versetzte.
Für den Sonntag, den 28. September, hatten sich 4 Hundeführer mit ihren Bracken zur Gatterprüfung angemeldet. 3 Steirische Rauhaarbracken und 1 Brandlbracke absolvierten die Prüfung unter der Aufsicht der Prüfer Ralf Schröder, Clemens Stampfer und Andreas Schurz. Mit einer Quote von 3 bestandenen Prüfungen ging dieser Tag im Schwarzwildgatter Louisgarde zu Ende.
Nach den Prüfungshunden durften teilweise die Hunde noch einmal ins Gatter für eine zweite Übungseinheit.
Hierbei zeigte sich, dass die Hunde bereits am ersten Tag viel gelernt hatten.
Unser Dank gilt Mischa Harsch und den Schwarzwildgatterbetrieb Louisgarde für dieses interessante Wochenende, an dem wir Hundeführer die Gelegenheit bekamen, unsere Hunde bei ihrer Arbeit am Schwarzwild beobachten zu können. So erhielten wir die Gewissheit, mit unseren Hunden, gute und zuverlässige Partner im Jagdbetrieb zu besitzen.

Ein „Waidmanns Heil“ allen Jägern.
Ute und Georg Göker

GP- Übungstag in Vorderriss

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Am 25. Mai war es soweit, bei herrlichem Wetter trafen wir uns zum GP- Übungstag in Vorderriss im Staatsforst Bad Tölz.
Es waren 5 Gespanne angemeldet, 2 Stbr 3 BrBr. Als die letzten um kurz nach 9 Uhr ankamen, begrüßten uns Mischa Harsch und Robert Krebs. Nach einem kurzen Ausflug in die Geschichte des Forsthofes durch Robert Krebs, in dem Ludwig Thoma geboren wurde, sowie auch seine ersten Lebensjahre verbrachte ging es los.
Zunächst bekamen wir eine Einweisung über die verschiedenen Arten des Fährtenlegens und die technischen Hilfsmittel wie Fährtenschuh oder Spritz- Methode von Fährten ebenso  die Standzeiten und Länge der Schweißfährte. Nach dieser Einweisung fuhren wir ins gleich angrenzende Revier. Die Fährten hatte Mischa Harsch und Robert Krebs bereits am Nachmittag des vorigen Tages für jeden einzelnen Hund  schon gelegt.
Nach kurzer Diskussion, da alle die ersten sein wollten, erklärte sich meine Frau mit ihrer Stbr bereit  die erste Übungsfährte zu arbeiten. Robert Krebs  führte das Gespann zum Imaginären Anschuss. Mit dem Gespann gingen die zwei Übungsleiter sowie Teilnehmer aus der Gruppe mit, um die einzelnen Hunde an der Fährte arbeiten zu sehen. Am Ende wurde noch kurz besprochen, wie der Hund und der Führer gearbeitet hatten. Als jedes Gespann seine Fährte ausgearbeitet hatte, gaben uns  die beiden noch praktische Tipps und beantworteten Fragen wie in der Praxis Schweißfährten gelegt werden. Dass es auch sehr wichtig ist diese richtig zu markieren so dass bei der Einarbeitung möglichst wenig Fehler entstehen.
Danach fuhren wir  noch zum gemütlichen Ausklang des Vormittags gemeinsam zur Gaststätte Post in Vorderriss, wo sich noch Rege über Prüfungen, Prüfungsordnungen, Hunde etc. ausgetauscht wurde.
Vielen Dank an die Übungsleiter Mischa Harsch und Robert Krebs für die Zeit, Infos und praktischen Tipps die wir an diesem herrlichen Tag erhalten haben.

Brackenheil
Annett und Jürgen Ellenrieder

Rundum gelungener
AP-Übungstag der Regionalgruppe Süd
 

Insgesamt 8 Hundegespanne (6 BrBr, 2 StBr) aus Bayern, Baden-Württemberg und Thüringen konnte Mischa Harsch, Regionalbeauftragter Süd, am 29. März 2014 auf dem Hof des Revierinhabers Erich Reidert in 90556 Cadolzburg, Ortsteil Rütteldorf, zu einem Vorbereitungskurs auf die im April anstehenden Anlagenprüfungen des Deutschen Brackenvereins begrüßen. Absicht war es, Hund und Hundeführer in ausgewählten Disziplinen der Anlagenprüfung praktisch zu üben und dabei insbesondere Führerfehler zu vermeiden. Im Schwerpunkt stand die Laute Jagd.

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Bereits die Begrüßung durch das Ehepaar Reidert mit einem liebevoll bereiteten Frühstück war eine gelungene Überraschung. Und auch die Hunde nahmen den ausreichend gewährten freien Auslauf und das bereit gestellte frische Wasser vor Beginn der Ausbildung dankbar an.

Nach einer kurzen Einweisung durch den Kursleiter Mischa Harsch in die Ziele des Übungstages verlegte die Gruppe gegen 09.00 Uhr bei Sonnenschein und frühlingshaften Temperaturen zu Fuß in das nahe gelegene Revier. Die trockene Flur war für die jungen Bracken eine Herausforderung. Noch vorhandener Früh-Tau und ein sehr guter Hasenbesatz stellten jedoch sicher, dass jeder Hund mindestens zwei Hasenspuren arbeiten und dabei Fährtenwille, Fährtensicherheit und Fährtenlaut unter Beweis stellen konnte. Die Hundeführer wurden durch den Kursleiter moderat, aber sehr sachkundig angeleitet und mit praktischen Tipps versorgt. Spätestens bei dem 2. Versuch zeigte dieser Ansatz für die Gespanne sichtbare Fortschritte.
Nach gut zwei Stunden intensiver Hasenspur zeigte sich für die nach wie vor hoch motivierten Bracken das Thema Schussfestigkeit nicht wirklich als Herausforderung. Sie bewältigten diese Disziplin durch die Bank mit Bravour.
Den Abschluss des praktischen Teils bildete ein so genanntes weiches Thema. Geprüft wurde das Verhalten des Hundes bei der Messung und bei der Gebisskontrolle. Wir haben alle tolle Bracken, die sich überall anfassen lassen und die sogar die Zahnkontrolle als angenehm empfinden.

Die angeregten Gespräche während des Mittagessens, das Fachsimpeln über die Ausbildung der Bracken im Sauen-Gatter und die Diskussion um eine zeitgemäße Weiterentwicklung der Prüfungsordnung für unsere Hunde rundeten einen sehr gelungenen Übungstag ab.

Alle Teilnehmer sind dafür dankbar und verbuchen diesen Tag, der im Regionalbereich Süd nach Jahren wieder ausschließlich den jungen Bracken gewidmet war, als wertvolle Erfahrung. Es bleibt zu hoffen, dass sich ähnliche Ausbildungsvorhaben auch künftig realisieren lassen.

Herzlichen Dank dem großzügigen Revierinhaber Erich Reidert und unserem Kursleiter Mischa Harsch.

Brackenheil
Wolfgang Krippl


Züchterseminar 2014
München Uni Klinikum

Am Samstag den 22.02.14 fand ein Züchterseminar der LMU München statt.
Es waren hier über 250 Züchter der unterschiedlichsten Hunderassen vertreten.
Das Seminar war in verschiedene Themen aufgeteilt.

zuechterseminar1. Die normale Geburt
2. Geburtsstörungen bei der Hündin
3. Neue Studie von PennHIP Röntgen auf
    Hüftgelenkdysplasie beim Hund

4. Instrumentelle Spermaübertragung beim Hund
5. Mutterlose Aufzucht von Welpen.


Die verschiedenen Blocks wurden von mehreren Tierärzten mit Bild und Videomaterial vorgestellt.

Im Anschluss wurden alle Fragen der Züchter fachlich beantwortet.
Fazit:
Das war ein sehr interessanter und lehrreicher Vortrag, den man nur weiter empfehlen kann.

Brackenheil
Mischa Harsch

DBV Präsentation auf der
Augsburger Messe Jan. 2014

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Vom 16.-19.01.2014 waren wir mit einem Stand unserer beiden Rassen auf der Messe Jagden & Fischen in Augsburg vertreten.

Der Augsburger Jagd-Gebrauchshundeverein e.V. hat uns zu dieser Veranstaltung recht herzlich eingeladen und uns einen Stand zur Verfügung gestellt.
Die Nachfrage über Informatioen zu unseren beiden Rassen war sehr groß. Besonders für unsere Steirischen Bracken gab es viele Interessenten.
Durch den Veranstalter war zwischendurch eine Pfostenschauen auf der Schaubühne geplant, welche bestens organisiert war. Die Steirer waren immer mit zwei und einmal mit drei Hunden am Start. Dabei waren 18 verschiede Hunderassen vertreten. Somit hatten die Zuschauer die Möglichkeit, sich sämtliche Hunderassen genau anzusehen und sich über die Aufgaben der Hunde und deren Eigenschaften ein Bild zu machen.

Ich möchte mich an dieser Stelle natürlich auch bei allen Helfern und Hundeführern recht herzlich bedanken, ohne deren Hilfe die Vertretung des DBV´s gar nicht möglich gewesen wäre.
Ein besonderes Danke geht an Familie Ellenrieder, die bei Auf-und Abbau des Standes geholfen hat und an allen vier Tagen mit ihrer Steirischen Bracke vertreten war.

Georg Göker, Walter Gluntz, Alexander Kampmeier, Ute Brey und Rainer Braun auch an euch vielen vielen Dank, dass Ihr euch Zeit genommen, und eure Hunde zur Schau gestellt habt !

Ich Denke, wir haben unseren Verein an diesen 4 Tagen würdig vertreten und unsere beiden Rassen in den Vordergrund stellen können.
Ein herzliches BrackenheiL

Mischa Harsch

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