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Gastrichtereinsatz bei Anlagenprüfung des DBV in Großmehring am 16. September

Auf Einladung von Clemens Stampfer durfte ich als Richterin beim Deutschen Brackenclub e.V. das Richterteam des Deutschen Brackenvereins neben Richterobmann Robert Krebs und Mitrichter Rainer Braun bei der Anlagenprüfung am 16. September in Großmehring als Gastrichterin unterstützen.
Bereits die Wettervorhersage am Vortag ließ Schlimmstes befürchten. Kurz nach 05.30h Abfahrt nach Großmehring bei starken Regenfällen, es war nicht anders zu erwarten – regendichte Kleidung war ja im Gepäck.
Treffpunkt 8 Uhr im Suchenlokal Schützenheim Adlerhorst mit Richtern, Revierführer Franz Schneider sowie den Prüflingen. Gemeldet und anwesend 4 Hundeführer mit ihren Brandlbracken, durchwegs Hündinnen. Die Nachfrage nach der Läufigkeit einer Hündin erübrigte sich hier, da bei nicht anwesenden Rüden, keine größeren Komplikationen zu erwarten waren. Nach Überprüfung der Ahnentafeln, den Impfausweisen, der Jagdscheine sowie der Chipnummern der Hunde, hieß es dann keine Zeit verlieren und ab ins Revier, bevor sich die Hasen verdrücken.

Das erste Prüfungsfach „Art der Suche“ wurde noch bei leichtem Regen absolviert. Die Temperaturen von 9 bis 11 Grad für Mitte September nicht gerade üppig. Bereits bei der Prüfung der Schussfestigkeit ließ der Regen nach und es konnte zügig im Programm fortgefahren werden.
Nach Abschluss derselben erfolgte eine routinemäßige „Vorläufige Erfassung der körperlichen Merkmale“. Eine Hündin (20 Monate) hatte sich bereits einer Formbewertung unterzogen, sodass wir diese zügig mit den drei anderen Hündinnen durchführen konnten. Zwei Hündinnen vom leichten, eine Hündin vom mittleren Typ – ohne Auffälligkeiten.
Weiter ging es mit der „Streife“ über die Felder, teils Zuckerrüben, teils Stoppelfelder gesäumt von Maisschlägen.
Der erste Hase ließ nicht lange auf sich warten, in den Zuckerrüben hatten sie gute Deckung und wir waren allesamt heilfroh, dass wir nach und nach zügig weitere Hasen für die Hunde aufmachen konnten, sodass jeder Hund zwei bis drei Hasen arbeiten konnte.
Punkt 12 Uhr - Ende der Prüfung mit Bekanntgabe der Einspruchsfrist an die Führer. Rückfahrt ins Suchenlokal – Foto schießen – Getränke und Essen bestellen. Zwischenzeitlich Erledigung der Formalitäten durch die Richter – Ausfüllen der Prüfungszeugnisse, Übergabe derselben mit den Ahnentafeln an die Führer.
Zum Traumergebnis 4-4-4-4-4 konnten wir Thomas Altvater mit seiner 19 Monate alten Hündin Cira vom Sauerländerhof beglückwünschen. Der Dank von RO Robert Krebs ging sowohl an den Revierführer, wie auch an die Hundeführer für ihr diszipliniertes und vorbildliches Verhalten während des gesamten Prüfungsablaufs.

AP Gromehring2017Fazit:
Eine gezielte Prüfungsvorbereitung lohnt immer.
Reichlicher Hasenbesatz im Revier von Franz Schneider.
Ein Richteraustausch unter den (Bracken-)Vereinen immer interessant.

Für die freundliche Aufnahme als Gastrichterin geht mein Dank an PL u. RO Robert Krebs, Mitrichter Rainer Braun, den Revierführer Franz Schneider und nicht zuletzt an Clemens Stampfer.

Brackenheil
Marlene Jakob


Werdenfelser Schweißprüfung 02.07.2017

Schweiss07 17Sued1Nach tropischen Temperaturen im Juni trafen sich vier Gespanne bei nun angenehmen Temperaturen, jedoch anhaltendem Dauerregen, am 02.07.17 am Walchensee zur Schweißprüfung.
Trotz der widrigen Bedingungen begannen wir zügig mit der Einweisung und der Auslosung der Fährten, um sodann zu einer Hütte umzusetzen die uns als Treffpunkt diente. Dort wurden noch die Impfpässe, Chipnummern und Jagdscheine kontrolliert bevor das erste Gespann starten durfte.

Von den vier Prüflingen waren je zwei Brandlbracken und zwei Steirische Rauhaarbracken angetreten. Die Wartezeit Schweiss07 17Sued3zwischen den Fährten wurde für die übrigen Hundeführer durch die angebotene Formbewertung durch Frau Dr. Lutterbach verkürzt. Ein herzliches Dankeschön dafür.
Am Ende des Tages konnten die Richter Robert Krebs, Karlheinz Wohlmann, Pauli Reindl und Clemens Stampfer drei Gespannen zur bestandenen Prüfung gratulieren und die Zeugnisse überreichen. Dabei wurde je ein I., ein II. und ein III. Preis verliehen.
Schweiss07 17Sued2Somit endete der „nasse“ Tag für fast alle erfolgreich und zufrieden.
Ein herzliches Dankeschön gilt den Richtern, sowie Mischa Harsch für die Betreuung und Verpflegung. Den angetretenen Brackenführern wünsche ich weiterhin viel Freude und Erfolg mit Ihren Hunden.


Brackenheil
Sonja Jensen

Übungstag
"Schweissarbeit" in Schöngeising

Schoengeising Ueb1Am Samstag den 27.05.2017 veranstaltete die Regionalgruppe Süd einen Übungstag zum Thema Gebrauchsprüfung, schwerpunktmäßig zum Fach Schweissarbeit.
Treffpunkt war um 8.30 Uhr am Waldparkplatz nahe dem Bauernhausmuseum Jexhof in der Nähe von Fürstenfeldbruck. Von dort ging es wegen der schon morgens stetig steigenden Temperaturen zügig ins umliegende Revier um umgehend mit den ersten Fährten zu starten.
Wir teilten uns in 2 Gruppen, mit je 4-5 Hunden auf. Unsere Gruppe bestand aus 3 Brandelbracken und einer Steirischen Rauhaarbracke. Ich nahm mit meinem fast 16 Monate alten Brandlbrackenrüden “Erco “ teil. Er hatte im April erfolgreich die Anlagenprüfung abgelegt und soll nun im Herbst die SP1-FS bestehen.
Nach kurzer Einweisung ging es direkt los. Die Fährten wurden am Vortag mit Rotwildschalen getreten und enthielten in der Regel 2 Haken und ein Wund-/Tropfbett. Die Gesamtlänge betrug ca. 200 bis 400 Meter.
Für viele neu war die Suche des Anschusses in einem Karree von ca. 30 mal 30 Metern. Darin musste der Hund den Anschuss selbstständig durch Vorsuche finden. Lediglich die Schoengeising Ueb2Fluchtrichtung wurde angegeben. Keiner der Hunde in unserer Gruppe hatte Schwierigkeiten diesen zügig zu finden und seinem Führer zu zeigen. Dennoch war die Situation neu, da man beim Üben zumeist den Hund direkt am Anschuss ansetzt.
Hatte der Hund den Anschuss gefunden, ging es los. Die Fluchtrichtung war bekannt. Jedoch ließ sich “Erco“ nur allzu gern verleiten. Der naturverjüngungsreiche Bestand und die Schwarzwildwitterung, die auch wir deutlich wahrnehmen konnten, boten auch genug Möglichkeiten zur Ablenkung. Deswegen musste man meinen Hund immer wieder abrufen und korrigieren. Trotzdem kamen er und alle Hunde unserer Gruppe am ausgelegten Rotwildhaupt an. Ebenso verwiesen alle Hunde zuverlässig, wenn auch vom Führer manchmal unbemerkt 😊, den Anschuss und das Wundbett.

Schoengeising Ueb3Überaus lehrreich für mich war das Beobachten der anderen Hunde auf der Fährte. Wir hatten die Möglichkeit den Hunden samt ihren Führern bei der Arbeit zuzusehen. Ähnlich einer Richtergruppe folgten wir mit etwas Abstand den Gespannen. Dabei wird die unterschiedliche Wahrnehmung, als Führer oder als Beobachter, sehr deutlich. Bemerkt man als Beobachter wie der Hund seinem Führer eindeutig das Wundbett zeigen will, fällt einem das als junger Hundeführer selbst teils gar nicht auf.
Für mich und meinen Hund “Erco“ war es jedenfalls ein lehrreicher Tag. Die vielen Leute, die anderen Hunde und die neue Situation spiegeln vermutlich sehr realistisch das Geschehen eines Prüfungstages wieder.
Ausgeklungen ist der Übungstag mit einem gemütlichen Beisammensein bei Steak, Wurst und erfrischenden Getränken an der nahegelegenen Jagdhütte.
Im Namen aller Teilnehmer bedanke ich mich bei der Familie Harsch, Robert Krebs und Rainer Braun für die Organisation und Betreuung während des Übungstages.

Brackenheil
Julian Sauter

Übungstag der Regionalgruppe Süd in Cadolzburg


Cadolzburg30317Am 25. März durfte ich mit meinem Jungrüden Frick und weiteren 9 Hundeführern, darunter drei Steirische und sieben Brandlbracken bei schönsten Frühlingswetter der Einladung von Mischa Harsch zum AP Übungstag nach Rütteldorf nahe Cadolzburg folgen.

Nach kurzer Einweisung begannen wir zügig mit dem praktischen Teil und zogen in einer langen Kette über die Felder und Wiesen um Hasen hoch zu machen. Leider waren diese nicht so üppig vertreten wie die Jahre zuvor, dennoch konnten fast alle Hunde an einem Hasen arbeiten und bekamen so die Möglichkeit zu üben.
Anschließend überprüften wir bei allen Hunden die Schussfestigkeit. Bei der Anlagenprüfung sollen sich die Cadolzburg20317Hunde vom Führer lösen und selbstständig suchen, während dessen werden dann zwei Schüsse vom Hundeführer abgegeben. Am Übungstag bewiesen alle Hunde eine gute Schussfestigkeit.
Nach weiteren zahlreichen Tipps rund um Hundeführung und -ausbildung simulierten wir noch die Formbewertung mit der Kontrolle des Gebisses und der Messung des Stockmaßes. Die Zahnkontrolle und das Gewöhnen an den Meterstab sollte immer wieder geübt werden damit die Formbewertung reibungslos ablaufen kann.

Cadolzburg10317Den Tag beschlossen wir mit einem gemeinsamen Mittagessen in einer nahe gelegenen fränkischen Wirtschaft, wobei noch weitere Fragen beantwortet und Tipps ausgetauscht wurden.
Ein herzliches Dankeschön gilt dem Revierinhaber Erich Reichert für die Bereitstellung des Reviers und der Begleitung.

Ebenso ein herzliches Dankeschön an Mischa Harsch für die Organisation und Durchführung, sowie Robert Krebs für die Betreuung während des Übungstags.

Den drei gemeldeten Gespannen wünschen wir viel Erfolg für die anstehende Anlagenprüfung.

Brackenheil
Sonja Jensen

Augsburger Messe
Jagen und Fischen
2017

Augsburg 2017 1Auch im diesem Jahr veranstaltete der JGV Augsburg wieder die Messe in Augsburg.
Es war auch diesesmal alles top Organisiert und wir konnten unsere beiden Rassen wieder zahlreichen Interessierten vorstellen.
Ich möchte mich bei allen recht herzlich bedanken, die wieder Zeit mit ihren Hunden auf dem Stand verbracht haben.


Augsburg 2017 2 Wieder eine gelungene Messe in Augsburg für unsere beiden Rassen.

Bracke
nheil

Mischa Harsch

Übungstag der Regionalgruppe Süd

altlachhuette1Am 11. Juni durfte ich der Einladung von Robert Krebs nachkommen und mit zwei Junghunden
aus unserem A-Wurf „vom Thialblick“ am Übungstag in der Nähe des Walchensee teilnehmen.
Wir trafen uns um 08:30 Uhr an der Altlachhütte. Nach der Begrüßung durch Mischa Harsch
und Robert Krebs folgte eine Einweisung darüber, wie man Junghunde an die Schweißarbeit
heranführt sowie praktische Anregungen für das Legen einer künstlichen Fährte
(Hilfsmittel, Länge der Fährte, Standzeit, etc.).

Ein besonderes Grüß Gott ging an den anwesenden Ehrenvorsitzenden des Deutschen Brackenvereins,
Herr Hermann Hannawitsch und an seine Frau!
Anschließend wurden die 14 Hundegespanne in Gruppen eingeteilt und ab ging es mit den Hunden - bei mittlerweile
strömenden Regen - ins Revier, um die am Vortag getretenen 14 Fährten in Angriff zu nehmen und den Hunden und
Führern somit die Möglichkeit zu geben, eine Prüfungssituation im Kleinen zu simulieren.
In der Zwischenzeit durfte ich mit den anwesenden Welpen bzw. Junghunden einige Hasenschleppen arbeiten
und mit ihnen auch das Verweisen üben – vielen Dank für die Gelegenheit dazu, es bereitet mir immer wieder altlachhuette2viel Freude,
mit jungen Hunden zu arbeiten! Im Anschluss daran konnte ich auch bei der Fährtenarbeit von
„meinen“ Junghunden dabei sein – eine tolle Erfahrung, wenn man als Züchter sehen kann, wie gut die Hunde von Ihren Besitzern eingearbeitet worden sind und diese Herausforderung mit links bewältigen konnten!
altlachhuette3Nach erfolgreicher „Nachsuche“ aller Hundegespanne fanden sich alle wieder bei der Hütte ein.
Mischa Harsch erklärte die Änderungen in der Prüfungsordnung hinsichtlich dem selbständigen Finden des Anschusses in einem Anschuss Karree, als auch
die Schrittweise Heranführung und Einarbeitung des Hundes auf Verweiser mit
den jeweiligen, unterschiedlichen Kommandos für den Hund und beantwortete
natürlich daraus entstehende Fragen der Anwesenden gerne!
Herzlichen Dank an Mischa Harsch und Robert Krebs für die Einladung und für die Organisation dieses tollen Übungstages.

Brackenheil!
Christine Kruckenhauser 

 

                   Übungstag der Regionalgruppe Süd in Cadolzburg

Am 20. März trafen sich unter der Leitung von Mischa Harsch einige engagierte Brackenführerinnen und Brackenführer zu dem diesjährigen Übungstag für die anstehenden Anlageprüfungen im Raum Cadolzburg in Mittelfranken. Mischa Harsch hatte für uns die Möglichkeit organisiert, in einem Revier mit einem guten Hasenbesatz zu üben. Dafür vielen Dank auch an die freundlichen Revierinhaber, die uns an diesem Tag begleitet haben.

Ohne lange Einweisungen begannen wir zügig mit den praktischen Übungen. Jeder Hund konnte an zwei Hasen arbeiten. Obwohl die Böden schon relativ trocken waren, zeigten die Junghunde durchwegs ansprechende Leistungen.
Neben der Brackade wurden auch die Schussfestigkeit und das Verhalten während der Gebisskontrolle geübt. Darüber hinaus gab es noch verschiedene Hinweise für die Ausbildung und Führung der Bracken.
An die Führer & Führerinnen wurde v.a. die Bitte herangetragen, nur vorbereitete Hunde auf den Prüfungen vorzustellen. Für die AP bedeutet das, dass die Hunde zumindest den Hasen als Beutetier kennen sollten und bereits an Hasen gearbeitet haben sollten.

Nach der Arbeit folgte das Vergnügen in Form eines ordentlichen Mittagessens in einer fränkischen Gastwirtschaft.
Zum guten Schluss wurden wir noch von einer Teilnehmerin mit wohlschmeckendem Kuchen verwöhnt, der uns die lange Heimfahrt erleichtert hat.

Den Hundeführern & -führerinnen wünschen wir für die anstehenden Anlageprüfungen viel Brackenheil.

Robert Krebs

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