ap-nord03-15
Übungstag zur Anlagenprüfung - Regionalgruppe Nord

Am 21.März war es wieder so weit, Fredy Lück lud zum Übungstag für die Anlagenprüfung im norddeutschen Brake.
15 Hundeführer (14 BrBr und eine Steirische Rauhhaarbracke) samt Gefolge kamen der Einladung nach und sammelten sich früh morgens im Landgasthof „Groth“. Nach einem zünftigen Frühstück begann Fredy Lück mit einem ausführlichen Überblick eines Prüfungsablaufs. Hierbei ging er u.a. auf die wesentlichen Dinge ein, welche der Hund, vor allem aber der Hundeführer, am Prüfungstag bei sich tragen sollten: Wie etwa einen noch gültigen Jagdschein, einen aktuellen Impfpass des Hundes und eine Signalhalsung. Vor allem beim Jagdschein seien „die Tücken eines 3-Jahres-Jagdscheins nicht zu verachten“, meinte Lück. So sei es schon vorgekommen, dass im verflixten vierten Jahr nicht mehr an die Lösung des Jagdscheines gedachte wurde. Im Weiteren ging er intensiv auf die einzelnen Prüfungsfächer ein, erläuterte auch hierbei den Ablauf und die Bewertung, sodass sich jeder ein genaues Bild der geforderten Kriterien machen konnte.

Mit dem Eintreffen von Helmut Block, dem Pächter des Übungsreviers, knüpfte sich pünktlich um elf Uhr dieap2-nord03-15 praktische Phase des Übungstages an. Er begleitete die Gesellschaft in sein Revier und führte die Korona, gemeinsam mit Fredy Lück, auf die ersten der zahlreichen Hasenfährten. In summa zeigten die Bracken einen sehr guten Willen zum Finden der Hasen. Sie arbeiteten die Fährten sicher und spurlaut aus. Die beachtliche Nasenleistung der Hunde demonstrierte sich besonders bei einigen Hasenspuren, welche über gedüngte Wiesen führten. Während der sich unmittelbar anschließenden Besprechungen der einzelnen Hasenfährten, konnten weitere Fragen und Unsicherheiten geklärt werden. Beim Üben der „Art der Suche“ in einem alten Sonnenblumenfeld stellte vor allem die Steirische Bracke ihre gute Leistung durch eine konzentrierte, wie auch ausdauernde Suche unter Beweis. Nachdem alle weiteren Hundeführer, welche Ihren Hund zur Suche voran schicken wollten, ihre Chance ergriffen hatten, begaben wir uns zum letzten praktischen Teil des Tages: Der Übung zur Schussfestigkeit. Auch hier wurde noch einmal mit Hilfe von zwei Hunden der Ablauf verdeutlicht und genau erklärt worauf in der Prüfung wert gelegt wird.Zum Abschluss festigte Fredy Lück noch einmal die Tatsache, dass allen Vorbereitungen zum Trotz auch immer ein wenig Suchenglück zu einer Prüfung dazugehört. Meinen Lieblingssatz: „Man geht immer mit dem gleichen Hund nach Hause, mit dem man zur Prüfung gekommen ist.“, vergaß er auch an diesem Tag nicht zu sagen. Alles in allem war es wie immer ein sehr gut organisierter, praxisnaher und besonders lehrreicher Übungstag mit vielen Tipps und Ratschlägen! Herzlichen Dank für die gute Organisation an Fredy Lück und natürlich auch an Helmut Block für das stellen des Übungsreviers und die Begleitung unserer Gruppe.

In diesem Sinne wünsche ich allen Gespannen viel Suchenglück bei den diesjährigen Anlagenprüfungen und stets Brackenheil!
Teresa Steinrücken


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